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Anna Ostlender nutzt ihren Heimvorteil aus

Author: Gastauthor Tuesday, November 30th, 2021 No Commented Under: Eisschnelllauf
DESGphoto Anna Ostlender DESGphoto / L. Hagen

Anna Ostlender vom DEC Inzell hat beim ersten Eisschnelllauf-Junioren-Weltcup in der Max-Aicher-Arena für die herausragenden Ergebnisse aus heimischer Sicht gesorgt. Die 19-Jährige gewann über die 500 Meter in tollen 39,04 Sekunden. Über 1000 Meter wurde sie Zweite, ebenfalls im Team zusammen mit Michael Roth aus Mylau. Dazu wurde sie in der Klasse des Neo-Seniors im Massenstart Fünfte und Achte im Rennen über 1500 Meter. Auf drei Strecken (500, 1000 und 1500 Meter) gelangen ihr zudem auch persönliche Bestzeiten.

»Ich wollte so viele Strecken wie möglich laufen, um möglichst viele Reize zu setzen«, sagte Ostlender zu ihren fünf Starts. »Ich habe sie aus dem Training herauslaufen lassen. Die Ergebnisse sind trotzdem für mich sehr überraschend, schließlich hat sie zwei Weltcups bei den Senioren hinter sich«, freute sich ihr Trainer Andreas Kraus.

»Eigentlich war ich erstmals gar nicht begeistert, dass ich nach zwei Wochen Weltcup auch bei den Neos laufen soll«, gab die 19-Jährige offen zu. »Im Nachhinein war der Plan von Andreas in Ordnung. Die Ergebnisse sind gut für den Kopf.« Nun hat Anna Ostlender ein neues Ziel, sobald wie möglich soll über die 500 Meter eine 38er-Zeit stehen. »Das hätte ich dieses Wochenende schon erreichen können, allerdings bin ich in der zweiten Kurve ziemlich gestolpert«, sagt sie.

Nicht am Start bei den Neo-Senioren war Josephine Heimerl. Sie fiel wegen einer Erkältung aus. »Sie muss sich jetzt richtig auskurieren«, meinte Kraus.

Als verantwortlicher Trainer beim DEC zeigte sich Kraus auch mit den Leistungen seiner jüngeren Schützlinge zufrieden. »Wir haben 15 persönliche Bestzeiten aufgestellt und die Kadernormen erfüllt. Die internationale Konkurrenz war sehr stark. Meine Sportler sind noch sehr jung und werden sich weiterentwickeln«, versprach Kraus.

So erreichte Gabriel Groß über 3000 Meter den16. Platz knapp vor Maximilian Geppert. Im Massenstart kam Groß als Dreizehnter ins Ziel, zuvor wurde er im Halbfinale Zweiter. Dazu kam Rang 18 über 1500 Meter.

Felix Motschmann bewältigte die 500 Meter in 37,04 Sekunden. Er landete damit auf Platz 21 und stellte auch eine neue persönliche Bestzeit auf, die 1000 Meter schaffte er ebenfalls mit einer neuen Bestzeit (1:13,18) und schloss den Wettkampf auf Platz 24 ab.

Im Mixed-Bewerb kam Motschmann mit Josephine Schlörb (Dresden) auf den vierten Platz. Bei den Mädchen sorgten Maira Jasch und Isabel Kraus für eine Reihe von persönlichen Bestzeiten. Jasch erreichte den 13. Platz über 3000 Meter und den neunten Rang im Massenstart. Isabel Kraus wurde Vierundzwanzigste über die 1000 Meter, Sechzehnte auf den 1500 Metern, landete über 500 Meter auf den 27. Platz und im Massenstart war es am Ende Rang 13.

Aus deutscher Sicht gab es herausragende Ergebnisse bei den Neo-Senioren für den Berliner Niklas Kurzmann, der die 500 Meter gewann. Michael Roth (Mylau) wurde Zweiter über die 1000 und Dritter über die 1500 Meter. Dominiert wurden die Rennen von den Läufern aus den Niederlanden, Italien und Russland. Bereits kommendes Wochenende geht der2. Junioren-Weltcup in der Inzeller Max-Aicher-Arena über die Bühne. Dann werden wieder über 200 Nachwuchssportler am Start sein.

Zweitveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Siegi Huber

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